Konzert am 8.4.2006

 

aus dem Ditzinger Anzeiger vom 12.04.2006

 

Am Samstag, den 8. April konnte unser 1. Vorsitzender Volker Hartmann unseren Ditzinger Oberbürgermeister Herrn Makurath, unseren DHV- Bezirksvorsitzenden Heinz Baitinger, Vertreter örtlicher und befreundeter Vereine sowie zahlreiche musikbegeisterte Besucher zum Akkordeonkonzert im Bürgersaal begrüßen.

Das 1.Orchester unter der Leitung von José Mali eröffnete schwungvoll den Abend mit der Konzertouvertüre „Marinarella“ vom Komponisten und Militärkapellmeister Julius Fucik (1872 – 1916). Mediterrane Klänge folgten mit der viersätzigen Suite „Südlich der Alpen“ von Ernst Fischer (1900 – 1975). Die folgende rhythmisch sehr anspruchsvolle „Serenade“ des 1941 in Kingston on Thames geborenen und heute in Mallorca lebenden Komponisten Derek Bourgeois mit ihren ungeraden Taktarten verbunden mit einer einschmeichelnden Melodie meisterte das Orchester unter der Leitung ihres Dirigenten bravourös.

Nach einer kleinen Umbaupause spielte sich das Quintett unter der Leitung von Jens Reimann in die Herzen der Zuhörer. Mit der Ouvertüre aus der Oper Donna Diana des Theaterkapellmeisters Emil Nikolaus von Reznicek (1860 – 1945) zeigten die Musiker ihr hohes spielerisches Können. Mit der Ballett-Suite von Hans Brehme (1904 – 1957), das eines der meistgespielten Werke der Orchesterliteratur ist, hat der Komponist mit einem guten Schuss Ironie, teilweise bis zur Verfremdung „Akkordeon-übliche“ Formen aufs Korn genommen. Mit der tänzerischen Skizze „Erinnerungen an ein Ballerlebnis“ von Hans Bund zeigten die Spieler ihr Talent auch anspruchsvolle Unterhaltungsmusik den Zuhörern leicht und zugänglich darzubieten. An dieser Stelle ein Dank an Jürgen Brandt, Schlagzeug und Yorck Wichardt, Pauken, die es verstanden Orchester und Quintett gefühlvoll zu begleiten.

Der zweite Teil begann temperamentvoll mit „Sinfonia alla Barocco“ von Ted Huggens (1928). Hinter dem Pseudonym versteckt sich der zeitgenössische niederländische Komponist Henk (Hendrikus) Cornelis von Lijnschooten. Die „Spanischen Tänze“ von Moritz Moszkowski (1854 – 1924) mit den Sätzen Moderato und Con Moto folgten. Nach den einleitenden Worten zu „The New Village“ von Kees Vlak (1938) wurden die Zuhörer mit musikalischem Ausdruck, Dynamik und Rhythmik in die Geschichte der Dorfbewohner versetzt. Zum Abschluss begeisterte das Orchester mit der Russischen Fantasie von Jörg Draeger.

Nach diesem wunderbaren Konzert entließen die Zuhörer das Orchester nicht ohne Zugabe.

Ein recht herzlicher Dank geht an unseren Dirigenten José Mali, der diese anspruchsvollen Musikstücke hervorragend einstudierte und so allen viel Freude am Musizieren vermittelt.

 

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